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 [ITW]Wir haben uns oft wie Aliens gefühlt

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M-Billy
Heilig
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MessageSujet: [ITW]Wir haben uns oft wie Aliens gefühlt   Mer 7 Oct 2009 - 8:46

lien vidéo : http://www.spiegel.de/video/video-1024948.html

Tokio Hotel waren noch immer nicht in Tokio, aber ein Jahr lang auf Rückzug aus der Öffentlichkeit. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview sprechen Bill und Tom Kaulitz über ihr Popstar-Leben, das neue Album und das Problem, wenn man plötzlich die Nase von sich selbst voll hat.

SPIEGEL ONLINE: Einige der neuen Songs auf Ihrem neuen Album "Humanoid" handeln wieder von einer unbestimmten Sehnsucht, diesem Gefühl der inneren Zerrissenheit, zwischen zwei Welten zu leben. Glauben Sie, dass auch ältere Menschen sich mit diesen Themen noch identifizieren können?
Bill Kaulitz: Zwischen den Welten haben wir schon als Kinder gelebt. Da wo wir aufgewachsen sind, haben wir uns oft wie Aliens gefühlt, tun wir heute auch noch oft. Das Gefühl hat uns immer begleitet. Vom Privatleben, wovon nicht so wirklich viel übrig ist, bis hin zum Bandalltag. Mein Leben ist voll von Mauern und ich bin zerfressen von Sehnsucht in alle möglichen Richtungen. Aber ich glaube, eine unbestimmte Sehnsucht tragen viele Menschen in sich, das hat mit Alter nichts zu tun.

SPIEGEL ONLINE: Was sagen Sie zu dem Vorwurf, dass man selbst ein paar gescheiterte Beziehungen in seinem Leben gehabt haben sollte, um über zerbrochene Liebe singen zu können?
Bill Kaulitz : Das sollen die Leute mir ruhig weiter vorwerfen. Oder meinen Sie, ich soll jetzt mal so'n paar richtig herzzerreißende Trennungsgeschichten aus meiner Vergangenheit erzählen, damit das endlich aus der Welt ist?

SPIEGEL ONLINE: Nur zu.
Bill Kaulitz : Vergessen Sie's!

SPIEGEL ONLINE: Bill, Sie sind 2006 bei einer Sendung auf ProSieben zum "nervigsten Deutschen" gewählt worden. Schmerzt Sie so etwas?
Bill Kaulitz: Nö, ich kannte diese Sendung nicht, aber ich bin nachher natürlich darauf angesprochen worden. Aber da wurden mir doch schon ganz andere Sachen an den Kopf geworfen. Unabhängig davon muss ich sagen, dass ich im letzten Jahr unsere eigenen Fressen selbst nicht mehr sehen konnte. Wir haben dann auch versucht, uns ein Jahr lang aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen und uns dann mit unseren Produzenten im Studio einzuschließen und hinterm Mischpult zu verschanzen.

SPIEGEL ONLINE: Ihre neue CD "Humanoid" klingt noch etwas opulenter, erwachsener und besser produziert als die beiden ersten Platten. Wieviel haben Sie selbst, wieviel hat das Produzenten-Team zum Album beigesteuert?
Tom Kaulitz: Beim Songwriting hat sich nicht viel geändert, wir haben die Songs wieder zusammen mit unseren Produzenten geschrieben. Wir haben diesmal nur mehr experimentiert und uns mehr Zeit gelassen. Meistens waren es Textideen von Bill, auf die wir dann zusammen alles aufgebaut haben.
Bill Kaulitz: Wir haben uns viel mehr und sehr detailverliebt in die Produktion eingebracht. Wir haben bei diesem Album zum ersten Mal co-produziert.

SPIEGEL ONLINE: Gibt es etwas, das Ihnen im Nachhinein an "Schrei" und "Zimmer 483" nicht mehr gefällt?
Bill Kaulitz: Also richtig albern finde ich ja, wenn man beim zweiten oder dritten Album sagt: "Das vorher waren ja noch nicht wirklich wir, aber jetzt auf diesem Album haben wir uns endlich gefunden, jetzt stecken wir da wirklich drin."
Tom Kaulitz: Und das dann auch noch als Begründung nehmen, das neue Album nach sich selbst zu benennen. Nein, wir mögen unsere alten Alben. Und wir wollen uns von ihnen auch nicht distanzieren. Wenn wir das Gefühl hätten, dass wir das müssten, dann hätten wir ein Problem.
Bill Kaulitz: Wir haben uns bei "Humanoid" nicht vorgenommen, irgendetwas an der Art, Platten aufzunehmen, zu ändern. Dass wir Sachen anders machen, haben wir erst nach und nach beim Produzieren gemerkt. Das Einzige, was wir uns vorgenommen hatten, war, das Album nicht abzugeben, bevor wir es selbst lieben, egal wie viel Zeitdruck uns die Plattenfirma macht.
Tom Kaulitz: Und das haben wir dann auch durchgezogen. Das gab ganz schön Stress hinter den Kulissen wegen des Timings der Albumabgabe.

SPIEGEL ONLINE: Allein schon durch Ihren Bandnamen wecken Sie Assoziationen zum J-Pop, zu Visual Kei und fernöstlichem Glam. Wahren Sie inzwischen schon einmal in Tokio und vielleicht sogar im Viertel Harajuku, wo sich die Cosplayer und Gothic-Freaks treffen?
Tom Kaulitz: Wir waren leider immer noch nicht in Tokio! Aber wir lieben die Stadt, auch ohne dort gewesen zu sein. Als Kids haben wir immer davon geträumt, eines Tages in Tokio zu sein. Irgendwie will man sich den Traum aber auch nicht erfüllen. Dann ist er ja ausgeträumt, und das will ich mir lieber noch aufheben. Für mich ist es immer wichtig, Ziele und Wünsche vor mir zu sehen.
Bill Kaulitz: Außerdem ist die Stadt ja vielleicht gar nicht so geil wie wir glauben. Und dann: wieder ein Traum zerstört.

Das Interview führte Jan Wigger.

Source : http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,652791,00.html


"We often felt like Aliens"

Tokio Hotel still weren't in Tokio, but they spent a year out of the public eye. In the interview with SPIEGEL-ONLINE Bill and Tom Kaulitz talk about their life as Popstars, the new Album and the problem of being fed-up with themselves.

SPIEGEL ONLINE: Some of the new Songs on your Album "Humanoid" are - again - about a vague longing, an inner turmoil of living between two worlds. Do you think that there are also some older people who can identify with this topic?

Bill Kaulitz: We already lived between two worlds as kids. We often felt like Aliens in the place where we grew up, and we still often feel like this today. This feeling always accompanied us. Trough our private live - from which isn't much left - until our life as a Band. My life is full of walls and I'm filled with longing in all possible directions. But I think that a lot of people carry an uncertain longing in them, it has nothing to do with age.

SPIEGEL ONLINE: What do you say to the accusation, that you have to live through a few relationships that failed, to sing about one?

Bill Kaulitz : People can still accuse that of me. Or do you think I should tell you some really heart-wrenching stories from my past relationships, so that this is finally out of the world?

SPIEGEL ONLINE: Go ahead.

Bill Kaulitz : Forget it!

SPIEGEL ONLINE: Bill, 2006, on a TV Show on ProSieben, people voted for you as the "Most annoying German". Do things like these hurt?

Bill Kaulitz: No, I didn't know this show, but some people asked me about it. But a lot of other things were already thrown at my head. Regardless to this, I have to say that I didn't even want to see my face anymore. We tried to withdraw ourselves for a year from the public eye, to lock ourselves into the Studio with our producers.

SPIEGEL ONLINE: Your new CD "Humanoid" sounds more opulent, grown-up and better produced than the first two records. How much did you, and how much did your Team contribute to the Album?

Tom Kaulitz: There weren't any major changes in our songwriting process, we - again - wrote the Songs together with our team of producers. We just experimented more and took our time. We mostly built the songs on song ideas from Bill.

Bill Kaulitz: We brought ourselves much more into the process of the production, and were also very keen on details. It's the first time that we co-produced an Album.

SPIEGEL ONLINE: Retrospectively, is there something that you don't like anymore on "Schrei" and "Zimmer 483"?

Bill Kaulitz: I think it's really silly, when people say, while releasng their second or third Album: "This wasn't us on the records before, but now on this Album we finally found ourselves - that's who we really are."

Tom Kaulitz: And then they take this as a reason to call the Album after themselves. No, we still like our old Albums. And we don't want to put any distance between us and those two records. If we had the feeling to do so, then we would have a problem.

Bill Kaulitz: It wasn't our goal to change something on the way of recording our Albums with "Humanoid". We noticed the fact that we do things differently gradually while producing. The only thing that we really wanted to do, was to not hand in our Album, before we love it ourselves - no matter how much time pressure our record company put on us.

Tom Kaulitz: And we went through with it. This caused some trouble behind the scenes, because of the date of handing in the Album.

SPIEGEL ONLINE: With your band name alone you awake associations with the J-Pop, Visual Kei and Far Eastern Glam. Have you ever been to Tokio and maybe also in the district Harajuku, where all the Cosplayer and Gothic-Freaks meet up?

Tom Kaulitz: Unfortunetly, we still haven't been in Tokio! But we love the city, without having been there. As kids we always dreamed about visiting Tokio one day. But somehow you also don't want to fulfill your dream, because then this dream is over and I still want to keep it for a while. For me it's very important to be able to have my goals and wishes right in front of me.

Bill Kaulitz: Besides, maybe the city isn't even as great as we think it is - then: again a dream destroyed
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PasMoi
Heilig
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MessageSujet: Re: [ITW]Wir haben uns oft wie Aliens gefühlt   Jeu 8 Oct 2009 - 0:15

Merci Very Happy
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ninie73
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MessageSujet: Re: [ITW]Wir haben uns oft wie Aliens gefühlt   Jeu 8 Oct 2009 - 10:22

Merci Morgane Wink mais ce serait possible d'avoir une petite traduction ?
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MessageSujet: Re: [ITW]Wir haben uns oft wie Aliens gefühlt   

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